Bärenfänger & Bär

Der Bärenfänger und sein Bär wurden 1997 als dritte Gruppe in die Narrenzunft Freudenstadt integriert.

 

Die Einwohner von Freudenstadt werden im Umland auch als “Bärenfänger” bezeichnet.

Dieser Spitzname kommt aus der Zeit, in der in unseren Breitengraden gelegentlich noch Bären aufgetaucht sind.

Bauern berichteten damals, dass auf den Feldern vor den Stadttoren ein großer furchterregender Bär gesehen worden sei. Eine Gruppe mutiger Freudenstädter Bauern machte sich, mit Knüppeln, Sensen und Stöcken bewaffnet, auf, um das grausame Tier zu erlegen. Nach einiger Zeit stellte sich jedoch heraus, dass der furchtbare Bär in Wirklichkeit nur ein großer, zotteliger Hund gewesen ist, der umherstreunte. Die Gruppe der Bärenfänger verkörpern demnach die Bauern auf “Bärenfang”.

 

Die Bärenfänger tragen Larven, welche die rauchenden Bauern darstellen. Diese tragen einen braunen Hut. Weiter besitzt der Bärenfänger eine braune Lederhose und Lederweste und ein weißes Hemd. Mit Hilfe einer schweren Kette hält der Bärenfänger seinen Bär in Schacht.

Die Bären tragen ein zotteliges Fell und eine schwere Bärenmaske mit langgezogener Schnauze, was auf die Verwechslung mit einem Hund verweisen soll.

 

Der Narrenruf:

Bära-Fänger, Bära-Fänger, Bära-Fänger

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